Beim Thema Ernährung achten Sie auf Bioqualität? Dann haben wir heute gute Neuigkeiten für Sie: wir haben im September die Bio-Zertifizierung für unser Unternehmen und damit für zahlreiche unserer Produkte erlangt.

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen nun ganz offiziell delikate Bio-Weine anbieten können – aber auch aromatisches Bio-Olivenöl und fantastischen Bio-Kaffee:

Doch was macht den Unterschied zu konventionell hergestellten Weinen aus? Wer Bioweine („Ökoweine“ wird synonym verwendet) produziert, versteht den Weinberg sowie den gesamten Prozess der Weinbereitung als ein Ökosystem.

Aus diesem Denkansatz ergeben sich einige Grundsätze, die Biowinzer ganz selbstverständlich umsetzen:

So sind Industriedünger und synthetische Spritzmittel im Weinberg tabu. Die Rebzeilen werden dafür im Frühjahr mit ausgewählten Pflanzen begrünt, die dann im Sommer und Herbst den Boden mit Stickstoff anreichern. Pflanzenextrakte, wie z. B. Brennesselbrühe, werden zur Schädlingsabwehr gegen Läuse gespritzt. Ein geringer Wasserverbrauch, kleine Dosen von Schwefel (inzwischen auch Backpulver) und Kupfer zur Abwehr von Pilzkrankheiten – Echter und Falscher Mehltau – sowie die Verwendung von natürlichen Düngerstoffen, die bei der Weinbereitung anfallen – Trester und Hefereste – sind im Bioweinanbau nicht wegzudenken.

Warum die extra Anstrengungen? Was motiviert die Winzer, auf bio umzustellen?

Neben der Wahrung des eigenen Ökosystems im Weinberg, liegt das Augenmerk auf dem Schutz der gesamten Umwelt. Bodenfruchtbarkeit und natürliche Lebensprozesse werden gefördert, Stoffkreisläufe sind weitgehend geschlossen. Mit anderen Worten: Biowinzer sorgen dafür, die Monokultur Weinberg durch Förderung der biologischen Vielfalt zu einer Polykultur zu entwickeln.

Quelle: Deutsche Weine

Jens Zimmerle, langjähriger Weinpartner, aus Korb im Remstal in seinem Bio-Weinberg: