Rotweine aus Italien

„Im Winter trinken wir gerne Primitivo oder Chianti Classico – könnt Ihr da was empfehlen….?“

Das werden wir im Oktober häufig gefragt. Im Winter sind Rotweine aus Italien bei uns immer sehr gefragt. Vielleicht zunächst eine Vorbemerkung: Unsere Philosophie ist es, je Weinbaugebiet mit nur einem Weingut zu arbeiten. Und zwar mit dem, welches uns persönlich am besten gefällt. Daher ist bei uns die Auswahl sofort sehr eingegrenzt, sobald man sich für Weine einer bestimmten Herkunft interessiert.

Im Chianti Classico Gebiet arbeiten wir mit einem Mini-Weingut namens Villa Pomona. Die Produktionsmenge ist sehr überschaubar. Die Qualität finden wir klasse.

Chianti Classico haben wir vom Weingut Villa Pomona in 2 Ausprägungen:

  1. Chianti Classico – der Wein reifte 1 Jahr in großen Holzfässern. So entstand ein dichter Rotwein, in dessen Bouquet Fruchtaromen dominieren und von dezenten Würznoten ergänzt werden.
  2. Chianti Classico Riserva – der Unterschied zum „normalen Classico“ ist hier die deutlich längere Reifung in großen Holzfässern (2 Jahre). Dadurch ist der Wein nicht mehr so fruchtbetont, sondern Würznoten und Eleganz treten in den Vordergrund. Dieser Wein ist der klassischere von den beiden Chiantis.

Wir persönlich bevorzugen den Classico. Die Riserva verlangt für unser Dafürhalten zwingend eine Speise als Begleitung. Zu einem geschmorten Karnickel o.ä. ist der Wein dann aber richtig klasse.

Wenn man klassische Toskaner gerne mag, haben wir hier noch zwei weitere Tipps:
Ein Morellino di Scansano Riserva. Die Rebsorte ist ebenso wie beim Chianti Classico Sangiovese. Das Gebiet liegt etwas südwestlich vom Chianti Classico Gebiet. Somit sind klimatische Bedingungen und Rebsorte ähnlich und damit auch die Weine.

Oder ganz klassisch ein Vino Nobile di Montepulciano. Auch hier sind Gebiet und Rebsorte und damit auch Geschmack nah beieinander. Der Wein ist genial.

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