Sommer Rotweine – die Leichtigkeit des Seins…

Es ist Sommer, es ist heiß, da trinkt doch keiner Rotwein, oder?

Weit gefehlt, gerade in den letzten Tagen werden wir oft gefragt: „Ich würde trotz der Hitze gerne Wein trinken, aber ich mag nur Rotwein!“.

Warum denn auch nicht!

Uns schmecken jetzt auch einige Rotweine ganz hervorragend. Eventuell ganz leicht gekühlt…

Dabei bevorzugen wir im Sommer etwas leichtere Rotweine, die mit intensiven Fruchtaromen und spielerischer Leichtigkeit begeistern.

 

 

 

Hier also unsere Rotweinempfehlungen für den Sommer:

1. Chiroubles: Man hört Beaujoulais und denkt „Oh Gott, belangloser Massenwein“ – weit gefehlt! Uns begeistern die fruchtbetonten, herrlich spielerisch lebendigen Rotweine aus den besten Herkünften des Beaujoulais außerordentlich. Und der Chiroubles vom Familienweingut Poulard ist ein Rotwein zum Verlieben!

2. Fleurie von Anne Sophie Dubois – wie der Chiroubles ist auch der Fleurie von Anne Sophie Dubois ein Rotwein von den Granitböden des Beaujoulais. Nur hier liefert die Rebsorte Gamay solch wunderbar beschwingte Rotweine voll spielerischer Leichtigkeit und Lebensfreude. Anne Sophie ist eine aufgeweckte, freche junge Dame, die sich zum Ziel gemacht hat aus Gamay Spitzenweine zu keltern. Und wie so oft, der Wein ähnelt dem Winzer. Unbedingt probieren!

3.  Trollinger Alte Reben Collegium Wirtemberg – Mag sein, dass der Trollinger nicht mit den großen roten Rebsorten der Welt mithalten kann, wenn es um Dichte, Tiefe und mächtige Tannine geht. Aber im Sommer spielt der Trollinger seinen Charme aus. Moderater Alkohol, sanftes Tannin, delikates Bouquet und erfrischender Geschmack. Was will man mehr bei 30 Grad?

4. Terrana von Nicodemi – Die fruchtintensiven Rotweine Süditaliens schmecken uns eigentlich sehr. Aber für unseren Geschmack sind sie an ganz heißen Tagen zu kraftvoll. Wie gut, dass wir den Terrana vom Weingut Bruno Nicodemi gefunden haben! Vom Duft her typisch Süditalien: viel dunkle Frucht, leichte Würze, aber am Gaumen angenehm erfrischend und saftig. Geht gut jetzt…eigentlich sehr gut…

5. Torrelongares Garnacha Old Vines – die klassischen spanischen Rotweine aus Ribera del Duero und aus der Rioja lieben wir in der kühlen Jahreszeit. Im Hochsommer haben wir bislang kaum spanischen Wein genossen. Aber hier haben wir was Feines entdeckt. Einen Rotwein aus alten Garnacha Rebstöcken. Garnacha liefert Rotweine mit ausgeprägten Aromen roter Früchte und mit samtigem Tannin. Und dieser Rotwein duftet einerseits sehr intensiv nach roten Früchten und feinen Gewürzen und andererseits ist er erfrischend und angenehm saftig am Gaumen. Macht jetzt richtig Spaß…

6. Urceus – Manchmal muss man seine Überzeugungen beiseite lassen. Und das ist bei diesem Primitivo di Manduria aus Apulien in unserem Fall so. Aber wenn Sie gerne Steaks grillen, dann gibt es unserer Meinung nach keinen besseren Wein dazu als einen kraftvollen Primitivo. Idealerweise mit opulentem Bouquet von dunkler Frucht und edlem Gewürz. Am Gaumen sind diese Weine kraftvoll, rund und weich. Und der URCEUS ist ein superguter Primitivo!

7. Pinot Noir aus der Burgund – Sie mögen es auch im Sommer gediegen? Ja dann empfehlen wir einen edlen Pinot Noir aus der Burgund. Wir finden dort die interessantesten Weine in den (etwas) unbekannteren Ortschaften wie Santenay oder Fixin. Dort bekommt man tolle Pinot Noirs – zwar nicht geschenkt – aber zumindest noch zu einem fairen Preis

8. Blauer Zweigelt Schmelzer – Sommerzeit, Kirschenzeit! Da liegt es doch nahe einen Wein zu wählen, der mit seiner typischen Kirschfrucht und eleganter Frische brilliert. Blauer Zweigelt vom Neusiedlersee! Die Gebrüder Schmelzer aus Gols sind Spezialisten für tolle Zweigelt Weine. Wir lieben den (vermeintlich) ganz einfachen Zweigelt aus dem Hause Schmelzer: viel Frucht, viel Frische, Viel Eleganz, und viel Harmonie.

9. Sankt Magdalener Ansitz Waldgries – Ein genialer Sommerwein ist natürlich auch ein klassischer Sankt Magdalener, jene bekannte Rotweincuvée aus Südtirol. Aus den Rebsorten Vernatsch und Lagrein, werden Rotweine gekeltert, die pure Trinkfreude versprechen. Und Christian Plattner vom Ansitz Waldgries gilt als Meister des Sankt Magdalener.

10. Last but not least ein Klassiker: der Aquilae Nero d’Avola aus Sizilien, der mit seinem fruchtbetonten Bouquet aus reifen Kirschen, mediterranen Kräutern, Eukalyptus und Pfeffer betört. So schmeckt Sizilien!

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